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Battle vs. Chess

Von wegen, die Jugend von heute könne nur ballern!

Der Autor dieser Zeilen hat das Schachspielen noch während der Schule gelernt. Mein alter Herr hat mir damals die Grundzüge und auch meine geschätzten ersten 140 Niederlagen in Serie noch am Brett beigebracht. Bei Battle vs. Chess machen aber sogar Niederlagen Spaß: Die Ähnlichkeiten mit dem DOS-Klassiker Battle Chess sind unverkennbar – und damals wie heute erweitert der Präsentationsbonus das altehrwürdige Brettspiel erstaunlich stark.

Ganz frischer Wind

Da wären zunächst die eher passiven Schmankerl für die Netzhaut: Mit einem öden Schwarz und Weiß geben sich die beiden Figurenclans hier nicht zufrieden, stattdessen kämpft eine ritterliche Armee des Lichts gegen eine fiese Monsterbrut. Da trifft Ritter auf hässlichen Grottengoblin, Dämonenfürst auf edlen König oder eine vornehme Weißmagier-Dame auf das höllische Turm-Bollwerk. Acht dazu passende Schachbrett/Hintergrunddesigns vom idyllischen Sommerwald bis zum brodelnden Teufelstor unterstreichen die optische Opulenz ebenfalls. Das Kronjuwel der Präsentationspracht ist der Battle Modus: Immer wenn Figur A Figur B schlagen möchte, wechselt das Spiel hier in einen Kampfbildschirm, auf dem sich die beiden Akteure duellieren. Das ist mehr als nur reine Show: Verliert der Angreifer das Match, wird sein Schlagversuch rückgängig gemacht, der Aggressor für weitere Attacken geschwächt und bei einem fehlgeschlagenen Duell gegen den König sogar ganz vernichtet. Eine massive Regeländerung also – und sicher nicht die einzige! Auf Wunsch können Sie zum Beispiel die sonst übliche Startaufstellung der Figuren modifizieren. Das Lineup Ihres Gegners sehen Sie dann erst, wenn die Runde losgeht.

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Verkehrte Welt

In vielen Spielmodi von Battle vs. Chess kann man aus verschiedenen Ausgangsstellungen wählen. „Classic“ ist die allseits bekannte Standardstellung. „Tactic“ erlaubt dem Spieler eine völlig freie Aufstellung der Figuren, allerdings nur in seiner Spielhälfte. Bei „Random“ werden die Figuren auf der Grundlinie zufällig angeordnet, die Bauern verbleiben auf ihrer Linie. Bei „Madness“ werden alle Spielfiguren wahllos per Zufallsgenerator auf dem Spielfeld platziert. „Recruit“ ist etwas komplizierter. Hier werden die Figuren abhängig von ihrer Wertigkeit ausgewählt. Die Dame hat die Wertigkeit 9, Turm 5, Springer und Läufer jeweils 3, Bauer 1. Der König hat keine Wertigkeit und ist immer auf dem Spielfeld. Die Auswahl erfolgt zufällig, wobei die Gesamtsumme der Wertigkeiten 39 betragen muss. Die Positionierung erfolgt auf den beiden Grundlinien mit dem König in einer Ecke, Offiziere in absteigender Wertigkeit daneben, Bauern in der Reihe davor. „Madnessrecruit“ ist quasi dasselbe mit zufälliger Platzierung.

Traditionsbewusstsein

Nun könnte man ob dieser Infos schnell auf die Idee kommen, Battle vs. Chess sei ein reines Showprodukt, an dem Schach-Feinschmecker mit gerümpfter Nase direkt vorbeispazieren – das Spiel der Könige auf Konsole? Und dann noch auf der als Actionpurist verschrienen PlayStation 3? Von wegen! Battle vs. Chess bedient sich der Fritz 11-Engine. Die Schachsoftware der Hamburger Softwareschmiede ChessBase grillt selbst leidenschaftliche Experten. In der Programmversion Deep Fritz gelang dem hochentwickelten KI-Gehirn vor fünf Jahren zum Beispiel ein 4:2-Sieg gegen den damaligen Schachweltmeister Wladimir Kramnik – nicht auf einem turmhohen Supercomputer, sondern auf zwei kombinierten Intel-Core-2-Maschinen. Seitdem dürfte Fritz kaum etwas verlernt haben.

Selbstverständlich richtet sich Battle vs. Chess aber nicht nur an Veteranen des noblen Spiels, sondern vor allem auch an Neulinge. Ein umfangreiches Tutorial führt selbst blutige Amateure mit viel Ruhe und Kompetenz an die sicher nicht ganz unkomplizierte Materie heran. Danach können Sie das frisch erworbene Wissen in den Puzzle-Modi und Herausforderungen auf die Probe stellen. Hier werden Ihnen bestimmte Aufgaben präsentiert, etwa das Mattstellen des Gegners in einer bestimmten Anzahl von Zügen oder der Sieg aus deutlich unterlegener Position. Dieses spontane Hineindenken mitten in eine neue Situation weckt die Schachkreativität und hat einen spürbaren Lerneffekt. Prima Sache zum Beispiel für den Online/Offline-Mehrspielermodus für bis zu zwei Teilnehmer

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Was können Sie lernen?

  • Schach, logisches Denken, Kombinationsvermögen, Taktik und Strategie

Für wen eignet sich das Spiel?

  • Spieler aller Altersgruppen mit Interesse an Schach und Denkspielen

Günstig bestellen bei amazon.de:

Alternativ erhältlich für Xbox 360:

Alternativ erhältlich für Nintendo Wii:

Alternativ erhältlich für Sony PSP

Alternativ erhältlich für PC:

Information und Wertung

Vertrieb
Genre
Spieler
Sprache
USK
Erhältlich
Pro
Contra
Top Ware
Brain Training
1-2
Deutsch
ab 6
Jetzt!
jede Menge Regelvarianten
man muss Schach mögen...
Prima Show. Prima Basis. Prima Inhalt. Mehr geht fast nicht.

Die unsterbliche Partie

Mattbild

Hierbei handelt es sich um die wohl berühmteste Schachpartie überhaupt. Sie wurde während des ersten internationalen Schachturniers am 21. Juni 1851 in London gespielt. Allerdings war es ein Freundschaftsspiel außerhalb des Turniers zwischen Adolf Anderssen (Weiß) und Lionel Kieseritzky (Schwarz). Die letzten Züge dieser Partie werden im Science-Fiction-Film Blade Runner nachgespielt. Das Foto oben zeigt die Mattstellung nach einem Damenopfer von Weiß auf f6 (vom schwarzen Springer genommen.

Narrenmatt

Narrenmatt

1. f2-f3 e7-e6

2. g2-g4 Dd8-h4 matt

Das Narrenmatt ist die kürzeste mögliche Zugfolge, die zu einem Matt führt. Sie ist nur möglich, weil Weiß den Eröffnungsvorteil hat und zwei schlechte Züge ausführt. Will Weiß mattsetzen, muss Schwarz einen überflüssigen Zug ausführen.

Battle Modes

Slasher

SLASHER

Hier treten die beiden Parteien in kleinen Grüppchen gegeneinander an. Die Größe und Stärke dieser Gruppen wird von verschiedenen Faktoren bestimmt, unter anderem von der Wertigkeit der beiden Figuren auf dem Schachbrett oder den Nachwirklungen früherer Kämpfe. Spielerisch praktisch ein Echtzeit-Hack’n’Slay.

Duel

DUEL

Nur die beiden betroffenen Figuren gegeneinander. Am linken Rand fallen eingeblendete Tasteneinblendungen hinunter. Wie in vielen Musikspielen muss der Spieler im richtigen Moment die richtige Taste drücken. Je länger die Combo, desto kräftiger der Schlag. Bei Fehlversuchen gibt es Gegentreffer.

Runerunner

RUNERUNNER

Dies ist eine waschechte Bomberman-Variante. Hier laufen Sie in einem Irrgarten umher und legen Bomben. Dadurch sprengen Sie weitere Wege frei und greifen den Gegner an, sollten aber selbst nicht von den Explosionen erwischt werden. Inklusive Power-Ups, etwa für mehrere Bomben gleichzeitig.

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